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Nach 12 Jahren Hochschulpol itik haben sich die Aktiven der al dazu entschieden, dass es so (...) » mehr
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01.02.2011
al weiterhin im StuPa vertreten
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Sie sind hier: alternative liste » Unser AStA-Konzept 2004

StuPa-Wahlen vom 26.-30.1.2004

Unser AStA-Konzept 2004

Diese Woche geht es nun los. Jeden Tag von 9-16 Uhr könnt ihr in den Cafeten wählen und darüber entscheiden, wer im nächsten Jahr Eure Interessen im AStA vertritt. Wir, die alternative liste, sind jetzt schon vier Jahre im AStA, haben einiges erreichen können und wollen uns auch in diesem Jahr wieder für einen aktiven AStA einsetzen. Einen AStA, der sich in das soziale, kulturelle und politische Leben an der Ruhr-Uni einmischt.

Kultur an der Uni

Nach vier Jahren Arbeit im AStA-Kulturreferat ist klar: Die Uni ist keine kulturelle Wüste. Fachschaftsparties, das Kino im SKF, viele kleinere und größere Veranstaltungen beleben den Campus auch in den Abendstunden. Ein wichtiger Ort für studentische Kultur und politische Diskussion war und ist das KulturCafé im Studierendenhaus. Früher als ?KonkursCafé? bezeichnet, haben wir es in den letzten Jahren geschafft, den Betrieb wirtschaftlich zu konsolidieren. Mit Konzerten, Parties, Lesungen, Kleinkunst, Videoabenden oder Karaokeabenden ist wieder eine feste Größe im Uni-Kultur-Dschungel da. Wir haben mit dem KulturFestival ?SommernachtsKultur? ein studentisches kulturelles Event geschaffen. Das KulturCafé muss auch immer ein offenes Café bleiben, wo studentische Kultur ihren Platz hat; seien es Bands, Theater- oder Kleinkunstgruppen oder studentische Initiativen. Neben der 4. SommenachtsKultur wollen wir dann im Wintersemester - nach den großen Erfolgen in den letzten Jahren - eine dritte Auflage des studentischen Theaterfests auf die Beine stellen. Nachdem im KulturCafé nun eine party- und konzerttaugliche Musikanlage installiert und auch die ausleihbare Anlage für Fachschaftsparties modernisiert ist, soll sie auch im nächsten Jahr wieder für einen lebendigen Campus sorgen.

Hochschulpolitik

Wir sind gegen jede Form von Studiengebühren - auch in Form von Studienkonten. Das vom Landtag beschlossene Gesetz ist für uns nicht tragbar und hat gezeigt, dass wir in die Parteien, ob nun SPD, CDU, FDP oder Grüne nicht viel Hoffnung setzen können. Wir wollen im nächsten AStA weiterhin die Klagen gegen das neue Studiengebührengesetz unterstützen. Beratungen für betroffene Studierende sollen ausgebaut werden. Studierende, die - wie vergangenes Jahr - Proteste planen und durchführen, werden auch in diesem Jahr in der alternativen liste wieder eine zuverlässige Ansprechpartnerin finden, die Aktionen gegen Studiengebühren und Sozialabbau weiterhin aktiv unterstützt. Doch Studiengebühren sind nicht alles: Wir haben uns mit der Kampagne weniger-kostet-mehr für den Erhalt der Studiewerke eingesetzt. Weiterhin begleiten wir die Ausgestaltung der neuen Studiengänge. Auch nach der Einführung der Bachelor/Master-Studiengänge existieren noch Probleme, die wir gemeinsam lösen möchten. In diesem Jahr steht die Akkreditierung der Bachelor Studiengänge an. Wir wollen die studentische Partizipation gewährleisten, um die Interessen der Studierenden durchzusetzen. Eine Zulassungsbeschränkung der Masterphase, wie sie in einzelnen Fächern angedacht ist, kommt für uns nicht in Frage. Konsektutiv heißt für uns: Ohne NC von der Bachelor- in die Masterphase und zwar ohne wenn und aber. Wir wollen auch weiterhin die Studierenden in den Unigremien, ob es nun auf Fakultätsebene oder Uni-Ebene ist unterstützen. Unterstützung heißt für uns vor allem helfend bei Seite stehen, aber nicht zentralistisch den Studierenden vor Ort ins Handwerk pfuschen. Für uns ist es wichtig, die studentischen Interessen auch auf Landes- und Bundesebene zu vertreten und aktiv mitzugestalten.

Fachschaften

Die Fachschaften sind ein wichtiger Pfeiler der studentischen Interessenvertretung. Sie sind erster Ansprechpartner, sie beleben das soziale, kulturelle und politische Leben an der Uni. Wir wollen die Fachschaften im nächsten Jahr weiter stärken: finanziell und institutionell. Im letzten AStA-Haushalt haben wir zusätzlich zu den erhöhten Grundzuweisungen 23.000 Euro für Fachschaftsprojekte zur Verfügung gestellt - dies soll natürlich auch weiterhin so bleiben. Dieses Geld wird schnell und ohne Hürden an die aktiven Fachschaften ausgezahlt. Wir wollen die Fachschaftsgremien stärken. Die FachschaftsvertreterInnenkonferenz hat zwei bezahlte SprecherInnen-Stellen bekommen und einen eigenen Geldtopf für fachschaftsübergreifende Projekte. Wir hoffen, dass sich durch diese Stärkung wieder mehr Fachschaften an der FSVK beteiligen. Für Erstifahrten wird durch die neuen Fachschaften-Finanzierungsrichtlinien mehr Geld für die Fachschaften zur Verfügung stehen.

Initiativen und Projekte

Wir haben im letzten Jahr viel Geld für Initiativen und Projekte bereitgestellt. So erhielten Projekte und Initiativen wie radio c.t., SKF, Videofestival oder die rote-ruhr-uni über 30.000,- Euro, für weitere Veranstaltungen und Inis standen nochmal weit über 20.000,- EUR zur Verfügung. Wir wollen auch im nächsten Jahr verstärkt Initiativen und Projekte fördern und die Mittel aufstocken. Bei uns wird weder der SKF noch die rote-ruhr-uni dran glauben müssen - wenn sich Studierende in kulturellen, sozialen oder politischen Projekten engagieren, dann ist deren Förderung Aufgabe des AStAs.

Finanzen

Als wir vor vier Jahren erstmals in den AStA gewählt wurden, haben wir einen riesigen Schuldenberg vorgefunden. Dieser wurde Schicht für Schicht abgetragen - nicht ohne schmerzhafte Einbußen. In den letzten Jahren haben wir jedoch zusammen mit anderen AStA-tragenden Listen die Grundlage für einen soliden Haushalt im Jahr 2004 geschaffen. Wir werden uns dafür einsetzen, dass dieses Geld in die Töpfe wandert, wo es gebraucht wird: Fachschaften & Initiativen stärken, Beratungsleistungen stärken und den AStA-Service weiter ausbauen.

Service

Service ist ein wichtiger Bestandteil des AStA. Ganz besonders wichtig ist Service für Studierende, die Schwierigkeiten oder Benachteiligungen im Studium haben: ErstsemesterInnen, sozial schlechter gestellte Menschen oder MigrantInnen - aber auch Initiativen und Fachschaften wenden sich häufig an uns. Der Servicebereich soll weiter ausgebaut werden: qualitativ und quantitativ. Dazu gehört auch die regelmäßige Aktualisierung der AStA-Service-Broschüre. Mit dem Stipendienreader wurde ein Überblick über mögliche Individualförderungen erstellt. Wir wollen einen zentralen Service- und Kommunikationspunkt haben, in dem Studierende Informationen bekommen und alle wichtigen Papiere (z.B. Anträge für Bafög, Rechenzentrum, Fachschaften etc.) vorhanden sind. Das Service-Referat war die zentrale Anlaufstelle im AStA. Mit dem Büchertisch ?der_notstand? wurden die Palette der angebotenen Produkte und die Öffnungszeiten erweitert. Service genießt bei der alternativen liste auch 2004 hohe Priorität, packen wir es an. Zum Service gehört aber auch die Kopiersituation an der Uni. Die Kopierer in den AStA-Copyshops in GA und GB wurden auf den neusten Stand der Technik gebracht - besser und schneller. Das bedeutet für euch: kürzere Wartezeiten. Auch der CopyShop in GB kann einige Neuerungen vertragen - hier könnten auch Lehrmittel und Zeitschriften verkauft werden.

Kommunikation

Ein AStA muss immer transparent sein, muss immer vermitteln, was gerade passiert. Daher haben wir im letzten AStA auch maßgeblich im Bereich Presse und Öffentlichkeit gearbeitet. Durch kontinuierliche Arbeit haben wir es geschafft, dass der Bochumer AStA auch in überregionalen Medien als zuverlässiger Ansprechpartner wahrgenommen wird und konnten so eure Interessen kommunizieren. Dies wollen wir auch im neuen AStA fortführen. Die BSZ erscheint nun schon seit längerem als wöchentliche Zeitung. Wir wollen in der BSZ das Service- und Informationsangebot des AStA stärker präsentieren, die Beteiligung der Fachschaften an der BSZ stärken und die Auflage erhöhen, damit der Anspruch, nicht nur eine Campus-, sondern auch eine Stadtzeitung zu sein, noch besser umgesetzt wird. Das Internetangebot des AStA wurde im letzten Jahr regelmäßig gepflegt, die von uns neu eingerichteten Wohnungs- und Mitfahrbörsen erfreuen sich hoher Beliebtheit. Aktuelle und tiefgreifene Informationen zu Studienkonten und PCB konnten den Stellenwert der AStA-Seite weiter erhöhen. Diese Standards wollen wir halten und bedarfsgerecht weiterentwickeln. Auch der Kontakt mit anderen gesellschaftlichen Gruppen soll vermehrt stattfinden: Von der finanziellen Krise der öffentlichen Hand sind nicht nur Hochschulen und Studierende betroffen. Daher wollen wir mit anderen Interessensvertretungen wie Gewerkschaften oder Attac in einen konstruktiven Dialog treten.

Frieden/Internationales

Der Krieg im Irak geht auch nach dem ?offiziellen Ende? der Kampfhandlungen weiter. Die Universität ?weiß sich der Sicherung des Friedens in der Welt verpflichtet?. So steht es in der Verfassung der Ruhr-Universität (Artikel 2). Es ist zur Zeit notwendiger denn je, dass die Studierenden die Universität wieder an diesen Auftrag erinnern. Daher ist es wichtig, dass ein AStA sich wieder offensiv mit diesen Themen beschäftigt. Die im letzten Jahr begonnene Arbeit im Friedensreferat wollen wir im Zusammenwirken mit dem Bochumer Friedensplenum fortsetzen: Initiativen wie das ?Gegenstrom-Projekt? sollen weiterhin unterstützt und an der Uni konkrete Friedensprojekte wie z. B. eine Kampagne gegen Landminen angestoßen werden.

Ökologie

Wir wollen uns weiterhin dafür einsetzen, dass die Universität ökologischer wird. Umweltskandale wie die PCB-Belastung wurden aufgedeckt und objektive Informationen geliefert. Wir wollen uns weiterhin federführend an den Bemühungen für ein NRW-Semesterticket beteiligen und somit die Mobilität der Studierenden fördern. Im Bereich der Mensa und Cafeten wollen wir weiterhin zusammen mit dem Studierendenwerk AkaFö eine nachhaltige Entwicklung im Bereich Essen und Wohnen vorantreiben; dazu zählen für uns auch die Einführung von Pfandrücknahme-Systemen und die Erprobung des Mülltrennungssystems in der G-Reihe. Wir wollen die Universität unterstützen, die Planungen für ein Erdwärme-Kraftwerk weiter voranzutreiben - regenerative Energien sind machbar und zwar vor Ort.

AStA allgemein

Der Großteil der Arbeit im AStA wird von den ReferentInnen gemacht - sie bieten Kontinuität und Verlässlichkeit. Dies bedeutet aber auch, dass diese Studis für ein Jahr ihr Studium und ihre Jobs zurückstellen. Dieses Engagement soll sie nicht benachteiligen, deshalb finden wir es richtig, dass sie dafür finanziell abgesichert werden - sonst gäbe es nur einen AStA der Besserverdienenden. Wir wollen im AStA in den Bereichen Kultur, Ökologie, Hochschulpolitik, Service und Kommunikation sowie Frieden/Internationales Schwerpunkte setzen.

Listentreffen

Die alternative liste trifft sich momentan dienstags um 18.00 Uhr im AStA-Flur, um danach in eine passende Räumlichkeit zu wechseln.

Wir freuen uns, wenn ihr vorbei kommt!

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