Link zur Startseite

Aktuelle Artikel

09.06.2011
12 Jahre sind genug – die alternative liste an der RUB löst sich auf
Nach 12 Jahren Hochschulpol itik haben sich die Aktiven der al dazu entschieden, dass es so (...) » mehr
mit dem Artikel verbundene Themen:


08.06.2011
Den Untergang als Chance begreifen!
12 Jahre sind genug: Hiermit gibt die alternative liste an der Ruhr-Uni Bochum ihre Auflösung&nb sp;(...) » mehr
mit dem Artikel verbundene Themen:


08.03.2011
Genug erholt, es gibt noch viel zu tun!
Vor etwa zwei Wochen hat die Landesregier ung nun die Abschaffung der Studiengebüh ren (...) » mehr
mit dem Artikel verbundene Themen: Hochschulpolitik | Proteste


24.02.2011
Ende der Studiengebühren beschlossen!
Nach monatelangem Gezerre hat es die Minderheitsr egierung mit einigen Stimmen aus der (...) » mehr
mit dem Artikel verbundene Themen: Hochschulpolitik | Finanzen


01.02.2011
al weiterhin im StuPa vertreten
Die Urnen sind ausgezählt und die vorläufigen Ergebnisse stehen fest. Auch wieder dabei im (...) » mehr
mit dem Artikel verbundene Themen: Wahlen 11


alle Artikel findet Ihr nach Themen sortiert auf dieser Seite

Sie sind hier: alternative liste » Gemeinsam gegen Sozialabbau

Gemeinsam gegen Sozialabbau

Interview mit Martin Krämer vom Bochumer Sozialforum

Im Oktober letzten Jahres gründete sich in Bochum ein lokales Sozialforum. Wie kam es dazu?

Für die rund 15 InitiatorInnen spielten zwei Bedürfnisse eine Rolle. Zum einen wollten einige, die seit ein paar Jahren auf internationale Konferenzen und Demonstrationen der globalisierungskritischen Bewegung fahren, auch vor Ort eine Plattform für diese Politik finden. Der zweite Grund war der rot-grüne Kürzungswahn seit Schröders Agenda 2010-Rede.

Was soll ein Sozialforum sein?

Die Idee dahinter ist, dem globalisierungskritischen Widerstand ein Forum zu bieten, eigene Ideen zu entwickeln und sich international auszutauschen. Eine Besonderheit des Sozialforums ist es, verschiedenen Gruppen Platz zu bieten. Grenzen der Offenheit gibt es gegenüber Antisemitismus, Rassismus und Sexismus. Wir haben uns an den Ideen des Weltsozialforums orientiert und alle KritikerInnen des Sozialabbaus eingeladen, mit uns das Bochumer Sozialforum zu gründen. Gerade das finde ich wichtig. Gelebte Solidarität muss sich gerade an den besonders Betroffenen, wie MigrantInnen und SozialhilfeempfängerInnen, messen lassen.

Wie sehen eure Strukturen aus? Was organisiert ihr gerade?

Unsere Organisationsstruktur muss sich erst langsam entwickeln und darf auf keinen Fall hierachisch werden und muss offen bleiben. Monatlich findet ein großes Plenum mit allen Aktiven statt. Daneben existieren mehrere Arbeitsgruppen. Derzeit finden monatlich Veranstaltungen von uns im Bhf. Langendreer statt. Für Ende April bereiten wir eine 2. Konferenz des Bochumer Sozialforums mit dem Schwerpunktthema Privatisierung vor. Alles nachzulesen auf unsere Homepage: www.kolabor.de/sozialforum

Was habt ihr verändert?

Es hat sich was verändert. Am 1.11. letzten Jahres rief ein eher kleines Bündnis zu einer bundesweiten Demonstration gegen Sozialabbau auf. Völlig überraschend nahmen an der Demo 100.000 Menschen teil. Seit dem bewegt sich einiges. Die Bochumer Demo gegen den SPD-Parteitag im November, die wir mitorganisiert haben, ist ein Beispiel dafür. Es gibt ein neues Selbstbewusstsein der vom Sozialabbau Betroffenen.

Listentreffen

Die alternative liste trifft sich momentan dienstags um 18.00 Uhr im AStA-Flur, um danach in eine passende Räumlichkeit zu wechseln.

Wir freuen uns, wenn ihr vorbei kommt!

al-bochum.net | Impressum | Kontakt