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09.06.2011
12 Jahre sind genug – die alternative liste an der RUB löst sich auf
Nach 12 Jahren Hochschulpol itik haben sich die Aktiven der al dazu entschieden, dass es so (...) » mehr
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08.06.2011
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12 Jahre sind genug: Hiermit gibt die alternative liste an der Ruhr-Uni Bochum ihre Auflösung&nb sp;(...) » mehr
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Genug erholt, es gibt noch viel zu tun!
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24.02.2011
Ende der Studiengebühren beschlossen!
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01.02.2011
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Bahn & Bike

Ab Sommersemester 2005 wird das Semesterticket besser, aber leider auch etwas teurer. Sah es Weihnachten 2003 noch so aus, als würden wir langsam einen Abschluss der Verhandlungen um das NRW-Semesterticket erreichen, wurde alles durch die Veröffentlichung des Koch-Steinbrück-Papiers wieder umgeworfen.

Ab Sommersemester 2005 wird das Semesterticket besser, aber leider auch etwas teurer. Sah es Weihnachten 2003 noch so aus, als würden wir langsam einen Abschluss der Verhandlungen um das NRW-Semesterticket erreichen, wurde alles durch die Veröffentlichung des Koch-Steinbrück-Papiers wieder umgeworfen.

Zur weiteren Konsolidierung ihrer jeweiligen Haushalte hatten die beiden Landesfürsten von Hessen und NRW eine gemeinsame Erklärung zu einem Sparprogramm verfasst, das u.a. eine drastische Mittelkürzung für den ÖPNV-Ausbildungsverkehr nach sich zog. Schön zwar, dass sich der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) dazu entschlossen hatte, die fehlenden Gelder nicht auf SchülerInnen umzulegen. Weniger schön dagegen, dass eine heftige Preiserhöhung des Semestertickets den Wegfall auffangen sollte. So kam es, dass der VRR einen neuen Semesterticketpreis berechnete. Von derzeit 68,26 Euro sollte der Ticketbeitrag auf über 95 Euro steigen. Mit dem Öko-Referenten des Bochumer AStA war auch die alternative liste an den Verhandlungen beteiligt. Natürlich waren wir mit dem Preis nicht einverstanden, zumal auch weitere Funktionen, wie z.B. die kostenlose Fahrradmitnahme, nicht inklusive sein sollten.

Verhandeln wie auf dem Bazar

Was nun folgte, war ein sich über mehrere Monate hinziehender Verhandlungsmarathon, der sich soweit zuspitzte, das auch mal ein Termin ohne Absage versäumt wurde, um mehr Druck auf den Verkehrsverbund auszuüben. Beim nächsten Mal zeigte sich der VRR schon wesentlich freundlicher, was sich zunächst darin zeigte, dass sich der geforderte Preis schon mal deutlich nach unten bewegte. Aber für uns war klar, dass wir auch eine alte al-Forderung mit umsetzen wollten: Die kostenlose Fahr­radmitnahme. Irgendwann stand das Angebot inklusive weiterer Zusatzfunktionen bei etwa 84 Euro. Dies war uns immer noch zu hoch. ?Wir sind doch nicht auf dem Bazar?, beschwerten sich die VRR VertreterInnen, aber das Verhandlungsgezeter hatte schon etwas davon.

Mit Rad und Lieblingsmensch

Zum gutem Schluss einigten wir uns auf 79,95 Euro pro Semester, inklusive der kostenlosen Fahrradmitnahme. Außerdem darf ab dem SoSe auch zu verkehrsschwachen Zeiten (ab 19 Uhr und am Wochenende ganztägig) ein Lieblingsmensch umsonst mitgenommen werden. Angesichts der Ausgangslage durchaus ein Erfolg. Im Bereich des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar(VRN) beispielsweise gab es erst gar keine richtigen Verhandlungen. Dort forderte man einen Preis von 120 Euro (vormals 79 Euro) ohne weitere zusätzliche Funktionen. Das Semesterticket steht hier komplett zur Disposition.

NRW Ticket

Seitdem die al das Öko-Referat besetzt, gab es immer wieder Versuche, das Semesterticket auf ganz NRW auszuweiten. Die Verkehrsverbünde standen dieser Idee nach dem erste Treffen auch positiv gegenüber. Angesichts der Kürzungen und der Einführung von Studiengebühren durch das Land wurde das Ganze vorerst auf Eis gelegt. Aber manchmal braucht es einen langen Atem, um etwas durchzusetzen. Eine Folge von unserer Arbeit auf diesem Weg war, dass im Dezember einige tausend Studierende der RUB einen Fragebogen zur Einführung eines NRW-weiten Semestertickets bekommen haben. Die Ergebnisse werden in diesem Jahr Grundlage für die weiteren Verhandlungen sein. Wir sind bereit, weiter an diesem Thema zu arbeiten und ein günstiges NRW-weites Semesterticket zu ermöglichen, das sicherlich für viele Vorteile bringt. Ihr könnt uns mit eurer Stimme darin unterstützen.

Listentreffen

Die alternative liste trifft sich momentan dienstags um 18.00 Uhr im AStA-Flur, um danach in eine passende Räumlichkeit zu wechseln.

Wir freuen uns, wenn ihr vorbei kommt!

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